25.11.1918: Bernard – Notes on Running a Flight | Bernard – Notizen zum Flugbetrieb | Bernard – Notes Pour Préparer un Vol

 
Transcription:
 

[P. 1]
– Notes on Running a Flight –

Establishment in a Corps Sqdn :-
Flt. Commander
Pilots
Observers
Flt. Sgt.
Fitter Sgt.
Rigger Sgt.
Fitter Corporals
Rigger Corporals
Gunners
1st A.M. Fitters
1st A.M. Riggers
Wireless
Machines
Heavy Tenders
Light Tenders

 
[P. 2]
Form for requirements for issue to observers:

Target: Leave ground at:
1 2 3
A.H.B No.
Battery.
Call.
Position
Gun
Rounds

Remarks: –

A pocket note book should be kept shewing machines serviceable, or otherwise, their respective pilots, fitters & riggers. Also, a roster of patrols and list of work on hand showing to whom is allotted the various jobs. A suitable form is shown overleaf. A flight officer notebook should be kept, and a roster for flying personnel.

 
[P. 3]
Day passes for NCOs and men:
Chart showing machines serviceable or otherwise their pilots and mechanics

Mach. No.
Date Pilot

Mechanic
Rigger

No. of machine, name of pilot, rigger, fitter are inserted in spaces marked machine No. pilot etc. Each night machines are marked as serviceable for the coming day or not thus ✔ X and the date filled in.

 
[P. 4]
Name
Wireless No. 3 5
Early patrol 1st
2nd Patrol 2nd
The names of the officers are inserted at the top, their respective wireless numbers underneath, and the dates on which they did their last patrol in the spaces beneath after 1st & 2nd respectively.

 
[P. 5]
Chart of work:
Name    Target    Call    Batty   Position

This chart to be filled in nightly with the morrow’s requirements. The officer to whom allotted in recorded on left margin. A page, or part thereof, should be allotted to each day and dated.

 
[P. 6]
Rules or procedure for Courts of Enquiry:

Army form A2 must be used. The particulars of machine involved to be inserted 1/3 way down margin P1. P2. Only used for evidence. Full ¼ margin to be left on rt. hand side. P3. With margin on left hand side for “finding” only. P4. To be left blank for concurrence of G.D.C. The word “witness” not to be used, but 1st Evidence etc. Any evidence over and above that which can be entered in P2 will be written on white ruled foolscap in separate sheets with margin on left hand side and pinned inside Army form A2. One copy must be wholly in handwriting of the President of the court and signed by him, and members of the court. Also all evidence must bear original signatures. Further copies of proceedings may by typed but must bear original signatures throughout. Army Form 2 and each sheet must bear “certified” true copy Signed ______________________President
In cases of personal injury medical evidence must be furnished and should state in case of death cause and approx. time. Evidence should take the following form :-

1st Evidence: LT. ___ Blankshires & R.F.C.
I am etc …… I was standing etc ……
Time and date ……
(Signed) ……
The index nos. of officers injured or otherwise effected should be stated.

 Bernard shows us the varied documentation required as a member of the Royal Flying Corps (RFC). As seen with the procedure for Courts of Enquiry, British Army forms were sometimes adopted. This is because the Royal Air Force was not created until the last year of the First World War; prior to this, the RFC was the airborne operations branch of the British Army. Hence the use of these forms.

If you’re keen to find out more about the types of events which may have been relevant to the Courts of Enquiry, check out the RAF Museum’s records relating to deaths, injuries and illness online: www.rafmuseumstoryvault.org.uk.

 
Blankshires – Blankshires (a common WWI term used to suggest a generic regimental name)
G.D.C – General Deputy Council

Bernard zeigt uns die verschiedenen Dokumente, die Angehörige des Royal Flying Corps (RFC) vorzulegen hatten. Anhand des im Falle von Untersuchungsausschüssen geltenden Verfahrens ist zu erkennen, dass gelegentlich Formulare des britischen Heeres übernommen wurden. Der Grund hierfür liegt darin, dass die Royal Air Force erst im letzten Jahr des Ersten Weltkrieges gegründet wurde. Davor war das RFC die Luftlandetruppe des britischen Heeres. Somit wurden diese Formulare verwendet.

Wenn Sie mehr über die Arten von Ereignissen erfahren möchten, die möglicherweise für Untersuchungsausschüsse relevant waren, dann werfen Sie einen Blick in die im RAF-Museum vorhandenen Aufzeichnungen über Todes-, Verletzungs- und Krankheitsfälle, die online unter: www.rafmuseumstoryvault.org.uk einzusehen sind.

 
Transkription:
 

[S. 1]
– Notizen zum Flugbetrieb –

Personal und Gerät in einer Staffel des Royal Flying Corps (RFC):
Schwarmführer
Piloten
Beobachter
Navigatoren (im Dienstgrad Flight Sergeant)
Bordmechaniker (Unteroffiziere)
Monteure (Unteroffiziere)
Bordmechaniker (Mannschaftsdienstgrade)
Monteure (Mannschaftsdienstgrade)
Bordschützen
Bordmechaniker (im Dienstgrad 1st Air Mechanic)
Monteure (im Dienstgrad 1st Air Mechanic)
Funkgeräte
Maschinen
Schwere Lkw (Typ Leyland)
Leichte Lkw (Typ Crossley)

 
[P. 2]
Formular für den Einsatzauftrag an die Beobachter:
Ziel:
Abflug um:
1 2 3
A.H.B.* Nr.
Artilleriebatterie
Feuerauftrag
Position / Stellung
Zahl der Geschosse

Anmerkungen

Es sollte ein Taschennotizbuch geführt werden, in dem die einsatzbereiten Maschinen oder ihre jeweiligen Piloten, Bordmechaniker und Monteure aufgeführt sind. Außerdem sind ein Dienstplan für die Durchführung von Patrouillen sowie eine Liste über anstehende Arbeiten zu führen, aus denen ersichtlich ist, wer für die verschiedenen Tätigkeiten eingeteilt ist. Eine geeignete Form hierfür ist auf der Rückseite abgebildet. Es sollte jeweils ein Notizbuch für Piloten sowie ein Dienstplan für das fliegende Personal geführt werden.

 
[P. 3]
Tagesausweise für Unteroffiziere und Mannschaften:
Die Tabelle enthält die einsatzfähigen Maschinen bzw. ihre Piloten und Mechaniker

Nr. der Maschine
Datum Pilot

Bordmechaniker
Monteur

Die Nummer der Maschine, bzw. der Name des Piloten, des Monteurs und des Bordmechanikers usw. werden in die hierfür gekennzeichneten Felder eingetragen. An jedem Abend werden die Maschinen als für den nächsten Tag einsatzfähig oder nicht einsatzfähig gekennzeichnet, und zwar mit: ✔ bzw. X und dem jeweiligen Datum.

 
[P. 4]
Name
Funkgerätenummer 3 5
1. Frühpatrouille
2. Patrouille
Die Namen der Offiziere werden oben eingetragen, die Nummern ihrer jeweiligen Funkgeräte darunter. Das Datum, an dem sie ihre letzten Patrouillen geflogen sind, wird in das Feld unter Punkt 1 bzw. Punkt 2 eingetragen.

 
[P. 5]
Arbeitsplan:
Name Ziel Feuerbefehl Artilleriebatterie Position

Diese Tabelle ist abends mit den Einsatzvorgaben für den folgenden Tag auszufüllen. Der Name des Offiziers, dem diese Aufgaben zugewiesen werden, ist in der linken Spalte einzutragen. Für jeden Tag sollte eine Seite oder ein Teil davon vorgesehen und mit Datum versehen werden.

 
[P. 6]
– Regeln oder Verfahren im Falle eines Untersuchungsausschusses – :

Hierfür ist das Heeresformular A2 zu verwenden. Die Besonderheiten der beteiligten Maschine sind ein Drittel Inch vom oberen Rand der Seite 1 entfernt einzutragen. Seite 2 ist nur für die Angabe von Beweismitteln zu verwenden. Abstand vom rechten Rand: ein Viertel Inch. Seite 3: Abstand vom Seitenrand nur zu „Ergebniszwecken“. Seite 4: Freizulassen für die Mitzeichnung durch G.D.C.* Das Wort „Zeuge“ ist nicht zu verwenden, stattdessen „1. Beweis“ usw. Jeder zusätzliche Beweis, der auf Seite 2 eingetragen werden kann, ist auf separaten linierten und weißen Papierbögen im Format 8,5 x 13,5 Inch mit Abstand zum linken Seitenrand einzutragen. Diese Seiten sind an das Heeresformular A2 anzuheften. Eine Ausfertigung ist vom Vorsitzenden des Gerichts vollständig handschriftlich zu erstellen und sowohl von ihm als auch von den anderen Mitgliedern des Gerichts zu unterschreiben. Alle Beweise sind ebenfalls mit Originalunterschriften zu versehen. Weitere Ausfertigungen der Vorgänge können in Maschinenschrift erstellt werden, müssen jedoch alle mit Originalunterschriften versehen sein. Das Heeresformular 2 und alle anderen Seiten müssen mit dem Vermerk „beglaubigte Ausfertigung” versehen und vom Vorsitzenden unterschrieben sein.
Im Fall von Verletzungen sind medizinische Befunde vorzulegen. Im Todesfall ist die Ursache und die ungefähre Uhrzeit anzugeben. Beweise sind in folgender Form vorzulegen:

1. Beweis: Lt. ___ (Name des Regiments) und Royal Flying Corps (RFC)
Ich bin usw. …… Ich stand gerade usw. ……
Uhrzeit und Datum
(Unterschrift)
Es sind die Kennziffern der Offiziere anzugeben, die verletzt wurden oder anderweitig betroffen sind.

 Bernard nous montre la documentation variée nécessaire à un membre du Royal Flying Corps (RFC). Nous venons de voir que les formulaires de l’armée britannique étaient parfois employés dans la procédure devant les tribunaux d’enquêtes. La raison est celle-ci : la Royal Air Force a seulement été créée au cours de la dernière année de la Première guerre mondiale; auparavant, le RFC était la branche des opérations aéroportées de l’armée britannique. D’où l’utilisation de ses formulaires.

Si vous souhaitez en savoir plus sur ce genre d’événements qui ont pu être soumis aux Tribunaux d’enquêtes, vous pouvez consulter en ligne les registres du musée de la RAF relatifs aux décès, blessures et maladies: www.rafmuseumstoryvault.org.uk.

 
Durand-Dupont (pour Blankshires, terme de la Première guerre mondiale pour suggérer un nom de régiment générique)

 
Transcription:
 

[P. 1]
– Notes Pour Préparer un Vol –

Création d’un Corps Escadr. :-
Commandant de vol
Pilotes
Observateurs
Sergent pilote
Sergent installateur
Sergent régleur
Caporaux installateurs
Caporaux régleurs
Artilleurs
Premiers mécanos aériens installateurs
Premiers mécanos aériens régleurs
Sans Fil
Appareils
Engins lourds Leyland
Engins légers Crossley

 
[P. 2]
Formulaire de renseignements à remplir par les observateurs:
Mission : Décollage à :
1 2 3
A.H.B numéro
Batterie.
Appel.

Position
Mitrailleuse
Tours

Commentaires :

Un carnet de poche doit être rempli, indicant (sic) les appareils en service, ou alors, leurs pilotes respectifs, les installateurs et les régleurs. Aussi, un tableau de service répartit les rondes, la liste des tâches annexes et les différentes tâches allouées à chacun. Voir au verso le formulaire adéquat. Il faut établir un carnet par pilote officier, outre un tableau du personnel volant.

 
[P. 3]
Carte journalière pour les Sous-Officiers et le personnel :
Un tableau des appareils en service ou alors des pilotes et des mécanos
App. numéro
Date Pilote

Mécano
Régleur

Num. de l’appareil, nom du pilote, de l’installateur, du régleur sont consignés dans les espaces correspondants, numéro appareil, pilote etc… Chaque nuit sont notés les appareils pour le service du jour suivant ou non, ainsi ✔ X avec mention de la date.

 
[P. 4]
Nom
Sans Fil No. 3 5
Patrouille du matin Première
Deuxième patrouille Deuxième
En haut sont insérés les noms des officiers et, en-dessous, les numéros respectifs des Sans Fil, et la date de leur dernière patrouille dans les espaces suivants respectivement, le premier et le second.

 
[P. 5]
Tableau de travail :
Nom Mission Appel Batt. Position

Ce tableau doit être renseigné de nuit avec les objectifs du demain (sic). Le nom de l’officier allocataire est écrit dans la marge gauche y afférente. Une page, ou une partie, doit être attribuée chaque jour et datée.

 
[P. 6]
Règles ou procédure devant les Tribunaux d’Enquête :

Le formulaire A2 de l’armée doit être utilisé. Les caractéristiques de l’appareil impliqué doivent être écrites à un tiers de la marge basse P1. P2. Uniquement pour la preuve. Côté droit, laisser en blanc un quart entier de la marge. P3. Laisser la marge gauche pour les seules conclusions. P4. A laisser vide pour le raisonnement de l’Avocat général. Ne pas employer le mot “témoin” mais preuve numéro 1, etc… Toute preuve ci-dessus précitée doit être saisie dans le P2 et sera écrite sur des feuilles d’écolier quadrillées blanches avec une marge à gauche, séparées et reliées dans le formulaire A2 de l’armée. Une copie doit être entièrement manuscrite et signée par le Président et les membres du Tribunal.
De même, toutes les preuves doivent être signées en original. Des copies supplémentaires de la procédure peuvent être dactylographiées mais doivent comporter partout des signatures en original. Le formulaire 2 de l’armée et chaque feuille doivent porter la mention “copie certifiée conforme”.

Signature ______________________ Président

En cas de blessure personnelle, un certificat médical doit être fourni et indiquer la cause du décès et son heure approx. L’attestation doit se présenter sous la forme suivante : –

Preuve numéro 1: Lieutenant _____ Régiment Durand-Dupont & R.F.C.

Je soussigné …
Je me tenais debout, etc…

Heure et date …
(Signature)

Le matricule des officiers blessés ou autrement affectés doit être énuméré.

Bernard Rice

Bernard Rice

When war began Bernard Curtis Rice was an apprentice with the Daimler Car Company. On 7 August 1914 he and his brother drove from the factory in Coventry to Avonmouth, where they joined the Army Service Corps (ASC), Britain’s army transport unit.

Bernard served in France and Flanders as a motor cyclist from 15 August 1914.
On 27 August 1915 Bernard joined the RFC as a Second Lieutenant. He became an Observer and later a Pilot, flying on artillery observation or spotting missions with Nos. 2 and 8 Squadron.

More Information|Mehr Informationen|plus d'informations

Bernard Rice