15.08.1916: RFC Artillery Observation, Part 2 | RFC Artilleriebeobachtung, Teil 2 | RFC repérage d’artillerie, Partie 2

 Aerial Winch (72/R/705)

In order to send Morse Code to the ground an observer in the air had to first unwind a 150 foot long trailing aerial of thin copper wire.

 

Mk. III Short Wave Tuner (73/R/434)

This portable wireless receiver was used by wireless operators on the ground. Attached to an external aerial mast, it received Morse Code messages sent from aeroplanes on artillery observation sorties.

 Winde für Antennendraht (72/R/705)

Für die Übermittlung von per Morsecode abgefassten Meldungen zum Boden musste ein Luftbeobachter zuerst eine 45 Meter lange Schleppantenne aus dünnem Kupferdraht abspulen.

 

Kurzwellentuner, Mk. III (73/R/434)

Dieser tragbare Funkempfänger wurde von Funkern am Boden verwendet. Dieses an einen Außenantennenmast angeschlossene Gerät empfing per Morsecode übermittelte Meldungen von Flugzeugen in Artilleriebeobachtungseinsätzen.

Treuil aérien (72/R/705)

Pour envoyer le code Morse au sol un observateur aérien devait d’abord dérouler un mince fil de 150 pieds de long en cuivre qui servait d’antenne.

 

Mk. III Amplificateur à ondes courtes (73/R/434)

Ce récepteur portable sans fil était utilisé par les opérateurs au sol. Relié à une antenne aérienne fixée sur un mât, il recevait des messages en Morse envoyés depuis les avions effectuant des missions d’observation et de réglage d’artillerie.

Jean Chaput

Jean Chaput

Jean Chaput naît à Paris le 17 septembre 1893 ; son père, Henri, est un éminent chirurgien de l’hôpital Lariboisière. De 1905 à 1907, il reçoit une éducation sportive de haut niveau en Angleterre.
Encore étudiant à la mobilisation, il entre au service actif le 17 août. Intégré dans l’aviation, il reçoit son brevet militaire à Avord, le 21 novembre sur Voisin.
Arrivé au front à l’escadrille C 28 le 17 février 1915, il est rapidement promu caporal puis sergent. Il est nommé sous-lieutenant le 25 mars 1916 puis lieutenant le 1er avril 1918, et, dix jours après, il reçoit le commandement de l’escadrille S 57.
Blessé lors de combats aériens à plusieurs reprises, il est mortellement atteint le 6 mai 1918, près de Welles-Pérennes, dans l’Oise.

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Jean Chaput

01.08.1916: Kein Urlaub für Peter | No Holidays for Peter | Pas de permission pour Peter

Transkription:

Stotzheim den 1 Aug. 1916.
Lieber Sohn und Bruder Peter!
Heute Morgen zwei Briefe zugleich erhalten von Dir,
einer vom 25., einer vom 28. Freuten uns sehr, weil
wir in fünf bis sechs Tagen nichts hörten, wir wissen
doch, daß Du immer schreibst, wenn es auch nicht hier
regelmäßig ankommt, wir meinten, Ihr würdet
vielleicht verzogen sein. Nun wir haben ja nun alles
wieder genug. Unser Johann braucht ja nicht fort, ich
hatte Dir es ja auch mitgeteilt im Sonntagsbrief.
Und wir haben das Schwein geschlachtet, und werden Euch
auch heute noch was Wurst schicken. Wir sind schon
tüchtig am Korn hauen, und diese Woche wird noch
gedroschen. Für Mathias haben wir eben ein Gesuch ge-
macht wegen dem Dreschen und Ernteurlaub, weil Du
nicht kommen konntest. Schreibe uns auch mal warum
Du nicht gekommen bist. Durch das nicht kommen,
wirst Du nun keine Post erhalten haben, wir sagten
jeden Tag, der kommt doch heute, was sollen wir noch
schreiben oder schicken. Ja die Tage sind schon wieder den
anderen nach, wir sollen wohl fertig werden, wir sind
froh, daß wir Schäng hier halten konnten. Das Wasserbett
ist schön fertig geworden, ist was anderes, als der alte Kram.
Hier ist auch schön Erntewetter. Nun die Hauptsache, daß
Du noch da bist, Du würdest auch sicher lieber in Urlaub
gekommen sein. Hoffentlich hast Du aber auch wieder was
von uns erhalten. Wir sind ja auch noch recht gesund. Dir tausent
herzliche Grüße von Deinen Eltern u. Geschwistern und Oheim. D. Mutter
Auf Wiedersehen. In der Heimat.

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